Gynäkomastie OP

Die Gynäkomastie beschreibt eine Vergrößerung der männlichen Brustdrüse. Dabei wird das Drüsengewebe vermehrt und es kommt zur Ausbildung einer Brust, die der weiblichen ähnlich sieht.

Die Gynäkomastie OP durch Dr. Kürten

Gerne verwechselt wird die Gynäkomastie mit der Bildung von Brüsten bei Männern durch Fetteinlagerung – dies hat jedoch eine andere Ursache, meist Übergewicht. Die Vermehrung des Drüsengewebes hingegen ist eine krankhafte Entwicklung, die davon unabhängig verläuft. Der Zustand wird von Männern als unangenehm empfunden und wirkt sich negativ auf ihr Selbstbewusstsein aus, sodass eine Gynäkomastie Behandlung mit plastischer Chirurgie notwendig wird.

Eine Gynäkomastie resultiert meist aus einer Störung des Hormonhaushalts. Häufig ist ein Zusammenspiel eines erhöhten Hormonspiegels an typisch weiblichen Substanzen sowie eine angeborenen Neigung des Brustgewebes, auf diese zu reagieren. Kommen diese beiden Faktoren zusammen, bildet sich beim Mann eine weibliche Brust aus. Erhöhte Hormonspiegel haben verschiedene Ursachen: Sie kommen beispielsweise in der Pubertät vor, können aber auch östrogenproduzierenden Tumoren im Bereich der Hoden zugrunde liegen. Durch den häufigen Verzehr von hormonbehandeltem Fleisch kann es ebenfalls zu einem Ungleichgewicht im Hormonhaushalt des Mannes kommen, wodurch sich das Drüsengewebe der Brust vermehrt. Im Falle einer einseitigen Vergrößerung der männlichen Brust sollte man durch eine Mammographie einen selten auftretenden Brustkrebs ausschließen.

Möglichkeiten der Behandlung

Aus medizinischer Sicht ist zur Gynäkomastie Behandlung nicht immer ein Eingriff notwendig. Durch die Gabe von Hormonpräparaten kann das Ungleichgewicht im Hormonhaushalt ausgeglichen werden, sodass zumindest aus gesundheitlicher Sicht der krankhafte Zustand des Körpers behoben wird. Die Plastische Chirurgie zur Behandlung der Gynäkomastie wird häufig zusätzlich notwendig, da sich die unschöne vergrößerte männliche Brust bei normalem Hormonhaushalt nicht selbstständig zurück bildet. Hierdurch leidet das Selbstbewusstsein und die Lebensqualität der betroffenen Männer. Durch die Entfernung des vermehrten Drüsengewebes und evtl. eine zusätzliche Fettabsaugung bietet die plastische Chirurgie bei der Gynäkomastie Behandlung eine Reihe von Ansätzen, die zufriedenstellender für die Patienten sind.

OP Vorbereitung

Vor der Behandlung sollte eine Untersuchung des Brustgewebes durch Mammographie und/oder Ultraschall erfolgen. Danach kann entschieden werden, welche Methode sich am besten eignet. Wenn es sich größtenteils um Drüsengewebe handelt, ist eine Brustverkleinerung durch die Entfernung des Drüsengewebes bei Männern sicherlich die effektivste Methode. Bei diesem Eingriff wird das überschüssige Gewebe durch einen kleinen Schnitt am Rand des Warzenhofs entnommen, anschließend wird die Wunde so verschlossen, dass kaum eine sichtbare Narbe zurückbleibt. Hat sich hingegen auch Fett eingelagert, empfiehlt sich eine Fettabsaugung zusätzlich zur Brustverkleinerung beim Mann. Dadurch entsteht nicht nur eine männlich wirkende, sondern auch eine schlanke Brust. Die Fettabsaugung wird im gleichen Eingriff wie die Entfernung des Brustdrüsengewebes vorgenommen. Der Eingriff wird in der Regel in örtlicher Betäubung mit einer Beruhigungsspritze durchgeführt. Hierdurch kommt es kaum zu einer Belastung für den Körper des Patienten.
Die plastische Chirurgie und eine eventuelle Hormonbehandlung bilden zusammen die beste Gynäkomastie Behandlung – sie sorgen für das psychische Wohlergehen des Patienten und unterstützen die Genesung aus medizinischer Sicht.